Martinsfest im Büdinger Wald

Bei herrlichem Spätherbstwetter haben die “Frischlinge” am letzten Freitag ihr Martinsfest gefeiert. Während über dem Lagerfeuer der Kinderpunsch brodelte, lauschten die Kinder mit ihren Familien der Geschichte des Heiligen Martin. Dann zogen alle gemeinsam mit ihren selbstgebastelten Laternen durch den dunkler werdenden Wald und sangen die altvertrauten Martinslieder. Unser Pferdchen war natürlich auch in diesem Jahr wieder mit dabei und wer wollte (und noch nicht zu groß war) durfte für eine Weile in die Rolle des Heiligen Martin schlüpfen. Zurück am Feuer gab es Punsch und Martinsmänner und manch einer summte auch später auf dem Heimweg noch weiter “…ein Lichtermeer zu Martins Ehr, rabimmel, rabammel, rabumm…”

Viola Hummel

Viola ist seit 2010 in unserem Kindergarten und hat schon viele Waldkinder durch ihre Kindergartenzeit begleitet. Zur Zeit ist sie unsere Integrationsfachkraft. Sie hat drei Kinder, von denen die beiden jüngeren vor ein paar Jahren “Frischlinge” waren.
Ihre Liebe zur Natur schließt vor allem die zu ihren Hunden ein, mit denen sie an Canicross-Läufen teilnimmt.

Ira Schubert

Mein Name ist Ira Schubert, ich bin 1980 geboren und seit 2001 ausgebildete Erzieherin.
Nach meiner Ausbildung durfte ich viele Jahre Erfahrungen in verschieden Kindertagesstätten der Stadt Büdingen, unter anderem auch in Leitungsfunktion, sammeln.
Nach der Elternzeit mit meinem Sohn ergab sich für mich die Möglichkeit bei den Frischlingen einzusteigen.
Hier bin ich nun seit August 2018 tätig und darf die Kinder in ihrer Entwicklung begleiten und unterstützen.

Ich liebe die Beschäftigung in der freien Natur bzw. dem Wald und bin überglücklich meinem(er) Beruf(ung) dort nachgehen zu können.

Erntedank im Wald

Unser Teile-Frühstück am vergangenen Montag war etwas ganz Besonderes: Wir feierten ein kleines Erntedankfest.Bild könnte enthalten: 3 Personen, Personen, die sitzen und im Freien

Wie die Kinder sich gewünscht hatten, gab es Kartoffelbrei – natürlich mit Kartoffeln aus der Wetterau und geschnippelt von eifrigen Kinderhänden. Dazu durfte, wer wollte, etwas aus dem eigenen Garten mitbringen. Wir hatten einen reich gedeckten Tisch mit Möhren, Äpfeln, Birnen, Wal- und Haselnüssen und Trauben. Alle wurden satt und wir haben sogar noch Äpfel und Birnen übrig, die wir in den nächsten Tagen essen werden.
Auch ein Kürbis war bei den vielen Gaben. Den heben wir uns auf, um an Halloween daraus unsere traditionelle Kürbis-Suppe zu kochen.

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Bild könnte enthalten: 1 Person, sitzt und im Freien

Büdinger Freiwilligentag im Waldkindergarten

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Personen, die sitzen und im FreienViele fleißige Hände waren am Büdinger Freiwilligentag bei uns am Bauwagen am Werk. Eltern und Kinder, ErzieherInnen und Vorstand und 6 Freiwillige Helfer stapelten Holz, besserten den Balancierpfad aus und erneuerten unser Waldsofa. Belohnt wurden wir mit wunderschönem Wetter, einem leckeren Frühstück, guten Gesprächen in der Pause und dem unerwarteten “Besuch” eines Feuersalamanders – und natürlich mit einem “runderneuerten” Kindergartengelände.Bild könnte enthalten: Baum, im Freien und Natur
Vielen, vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben! Ihr ward klasse!

 

 

Bild könnte enthalten: Baum, Pflanze, im Freien und Natur

Bild könnte enthalten: Pflanze, im Freien und Natur

Viel Spaß mit Äpfeln

Viel Spaß hatten die “Frischlinge” letzte Woche beim Keltern. Am Dienstag wurden eifrig die Äpfel in Aulendiebach gelesen und am Donnerstag wurde in Rohrbach gekeltert. Die Kinder waren eifrig mit dabei, wuschen die Äpfel, warfen sie in den Muser und staunten, als der Saft aus der Presse lief. Natürlich wurde er gleich probiert. Hmmm! Lecker!!!

Sauberhafter Kindertag 2018

Am vergangenen Donnerstag haben die “Frischlinge” beim “Sauberhaften Kindertag” mitgemacht. Bei der Aktion haben Kinder in ganz Hessen Müll gesammelt.
Unser Revier erstreckte sich entlang des vielbegangenen Weges zur Leohütte im Büdinger Wald. Auch wenn wir es nur bis zum Sandkasten geschafft haben – schließlich haben wir gerade einige ganz neue Kinder – haben wir einigen Müll aufgesammelt. Die Kinder waren mit großem Eifer und professionell mit Handschuhen und Müllgreifern ausgerüstet bei der Sache.
Gefunden haben wir vor allem Zigarettenkippen und Feuchttücher, aber auch anderen Klein-Müll. Immer wieder fragten die Kinder, warum die Leute denn nicht die bereitgestellten Mülleimer nutzen würden. Darauf wussten wir Erwachsenen leider keine Antwort.
Eine weggeworfene Flasche weckte bei den älteren Kindern Erinnerungen ans letzte Jahr: Da fanden wir in einer Flasche einen toten Molch. Der war wohl auf der Suche nach etwas Leckerem hineingekrabbelt, kam aber an dem glatten Glas nicht mehr nach draußen und musste so verhungern. Seitdem wird jede herumliegende Glasflasche und auch jede Dose sofort entdeckt und entsorgt.
Eine Belohnung bekamen die “Frischlinge” auch: Im Gebüsch neben dem Weg fanden wir einen Ball, der noch in Ordnung war und stolz zum Bauwagen mitgenommen wurde.
Im nächsten Jahr sind wir natürlich wieder mit dabei und wir wollen auch im Herbst noch einen Sammeltag einlegen. Bis dahin hat sich bestimmt wieder viel Müll angesammelt.
 

Osteroympiade mit Schnee

Auch wenn das Wetter diesmal wenig frühlingshaft war, hatten alle am Samstag viel Spaß bei der Osterolympiade der “Frischlinge”.
Wie immer gab es die osterolympischen Spiele auf der Wiese am Bach. Am lustigsten ging es beim Sackhüpfen und Schubkarren-Rennen zu.
Am Bauwagen gab es neben Kaffee und Kuchen auch warmen Kinderpunsch und Marshmallows vom Feuer. Und die Bastelstation wurde kurzerhand in den Bauwagen hinein verlegt. Dort entstanden witzige Hasenohren, die Kinder wie Erwachsene den ganzen Nachmittag trugen.
Die Ostereier-Suche war mit den Schneeflecken auif dem Boden deutlich anspruchsvoller als im vergangenen Jahr. Aber ehrlich gesagt sieht so ein buntes Ei mit Schnee doch sehr hübsch aus! 😉
Besonders schön war, dass wir wieder Besuch von einigen Familien aus der Erstaufnahme-Einrichtung hatten. Zwei der Kinder hatten schon unseren Martinsumzug erlebt und waren schon im Vorfeld begeistert, noch einmal zu uns kommen zu dürfen. Das freut uns natürlich sehr!

Kürbis-Geschichte

Wie viele andere Kindergärten in Hessen, haben wir in diesem Jahr bei der HR 3 Kürbiswette mitgemacht. Unser Kürbis hatte es echt schwer. Trotzdem hatten die Kinder viel Spaß. Aber lest einfach selbst:

Hinter unserem Bauwagen haben wir drei große Kübel aufgestellt und mit guter Komposterde gefüllt. Dort sollten eigentlich aus den beiden Kürbiskerne zwei große Pflanzen heranwachsen. Außerdem hatten wir Paprika- und Zucchini-Pflänzchen geschenkt bekommen. Und Kräuter gesät. Aber vielleicht habt ihr schon das Wörtchen „eigentlich“ bemerkt. Denn so einfach war das leider nicht.

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An einem schönen, sonnigen Tag Mitte Mai haben wir die beiden Kürbiskerne direkt in unser „Beet“ gepflanzt. Das Anfeilen, Einweichen, Keimen lassen und in einem kleinen Topf Vorziehen konnten wir bei uns nicht gut umsetzen. Unser Bauwagen ist immer dunkel, wenn wir nicht da sind. Und schließlich sollten die Kinder ja alles mitbekommen.
Mit guten Wünschen und vielen kleinen Gießkannen voll Wasser haben wir die Kürbiskerne bedacht. Genau dort, bei den grünen Stöckchen liegen sie nun, die beiden und warten darauf, von Sonne und Wasser zum Leben erweckt zu werden.

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Dann kam das erste Wochenende. Und damit leider auch das Ende des ersten Kürbis-Samens: Der gesamte Kübel wurde durchwühlt, die Hälfte der Erde und auch die Kerne lagen auf dem Boden. Aber einen der Kerne haben wir wiedergefunden und nochmal eingesät. Und schon nach ein paar Tagen streckten sich zwei kleine Keimblätter der Sonne entgegen.

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Unsere Kürbispflanze war fleißig: Fast jeden Tag war ein neues Blatt da. Jedes immer noch größer und schöner als das vom Vortag. Und wunderschöne gelbe Blüten gab es.
Bald war auch der erste Mini-Kürbis zu sehen. Die Freude der Kinder war groß – bis zum nächsten Morgen. Da war der Kürbis weg.

Bild könnte enthalten: Pflanze, Blume, Natur und im Freien
Und dann fing das „Wettrennen“ an: Unsere tapfere Kürbispflanze wurde jeden Tag etwas länger, brachte immer wieder neue Blätter und wunderbare gelbe Blüten hervor, manchmal schaffte es auch ein kleiner Kürbis bis zur Tischtennisballgröße – aber letztendlich waren die Schnecken, Mäuse und wer auch immer sonst nachts sein Unwesen an unserem Bauwagen treibt einfach schneller.

Bild könnte enthalten: Pflanze, Gras, im Freien, Natur und Essen
Ein phänomenaler Kürbis schaffte es immerhin bis Fußballgröße. Danach wurde er von unten her angefressen und begann daraufhin zu verfaulen.
Jetzt hat unsere Pflanze die Strategie geändert: Statt immer länger zu werden, hat sie nun zwei Zweigtriebe gebildet.

Bild könnte enthalten: Pflanze und im Freien
Eigentlich schade, denn wir hatten schon Wetten abgeschlossen, ob und wenn ja wann die Pflanze unseren gesamten Bauwagen umrundet haben wird.
Aber obwohl nach wie vor immer neue wunderschöne gelbe Blüten an der Pflanze sind und auch immer wieder minikleine hellgelbe Kürbisse auftauchen – mit der Kürbissuppe aus dem eigenen, selbstgezogenen Kürbis wird das wohl nichts mehr werden.
Auf die Kürbissuppe zu Halloween müssen die „Frischlinge“ trotzdem nicht verzichten: Ein Glück hat unsere Kindergartenleitung einen Nachbarn, der mehr Glück mit Kürbissen hat. Und der spendiert uns wieder welche!
Und wir staunen weiterhin, wie viel Leben aus einem einzigen kleinen Samen in einem Sommer wächst.